Archiv für den Monat: März 2016

Eine Zeremonie im Wald

So sagt es die Legung, die ich mit den Karten des Göttinnenzyklus von Ulla Janascheck und Cambra Maria Skadé zu einem Thema machte, das sich an mir festhält und nicht und nicht gehen mag.
„Begib dich in die Wildnis, sammle Dinge, die dir Kraft geben. Ordne sie so an, dass es für dich stimmig ist und meditiere darüber. Übergebe alles anschließend wieder Mutter Erde.
Vielleicht zeigt sich auch ein Name oder ein Klang, der zu deinem Wesenskern passt.“

Ausgerüstet mit Rassel, Wasser, Geschenke für Mutter Erde (Kerne, Rosinen, Mehl oder Flocken habe ich immer bei mir, wenn ich unterwegs bin) fahre ich am Ostersonntag los Richtung Bad Tatzmannsdorf. Schon nach Vösendorf stehe ich im Stau und das relativ früh am Morgen. Ein Hindernis, das mich jedoch von meinem Vorhaben nicht abbringt. Endlich bin ich in Mariasdorf, besichtige die wunderschöne Kirche und mache mich auf den Weg, einen Rundweg, den ich gehen möchte.

Kirche

Leider zeigt sich, dass die Beschreibung nicht klar ist – zumindest für mich. Also ein weiteres Hindernis. Es heißt aber, ich soll in die Wildnis, also wozu einen Weg nach einer Beschreibung gehen? So lasse ich mich von meinen Gefühlen leiten und gehe drauf los.

Auf einem Feld höre ich den Ruf eines Bussards und freue mich sehr darüber. Es heißt, sie kommen aus einer anderen Welt und segnen ein Vorhaben. Bald sind es drei, ich beginne zu rasseln und es tauchen noch 2 weitere auf. Fünf Bussarde! Eine Zeit lang folge ich Ihnen und freue mich sehr über dieses Geschenk!

Unterwegs finde ich Federn, Steine, Zapfen, Zweige, wunderschöne Frühlingsboten und eines von diesen schönen Holzstöckchen mit wunderbaren Verzierungen.

versteckt und doch so schön

An einem schönen Platz im Wald arrangiere ich meine Kraftobjekte und rassle ca. 20 Minuten. Es tauchen ganz spannende Szenen auf – ich liege halb vergraben in der Erde und verwese langsam. Bald sprießen Pflanzen aus mir und in deren Mitte ein schöner Baum – eine Birke – Neuanfang?, ein Name zeigt sich – Rumitas. Zu Hause finde ich heraus, dass Rumi in der Quechua-Sprache Stein bedeutet.

Kraftplatz

Auf dem Weg zurück bin ich mir nicht mehr ganz sicher, wo genau ich bin. Ich vertraue darauf, dass ich schon wieder nach Hause finden werde – und da kommt sie. Eine „Fee“, eine Dame, die so wie ich ganz allein unterwegs ist. Sie weiß den Weg und ich komme sicher und gestärkt nach Mariasdorf zurück.

Frühlingsboten

Es zeigt mir wieder, wie viel ich in nur einigen Stunden in der „Wildnis“ lernen und erfahren kann und bin sehr dankbar.

 

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