Rose rosa

…bist du eine Geberin?

Sommersonnenwende

Wir befinden uns im SSO des Medizinrades, es ist die Zeit vom 21. Juni – 21. Juli, die Zeit der langen Tage.

Wenn du eine Geberin bis, dh, wenn du immer wieder das Gefühl hast, mehr zu geben als du bekommst, dann kann einer der Gründe sein, dass du in der Zeit zwischen dem 21. Juni und 21. September geboren bist, im Süden. Hier im Süden sind die Gewässer zu Hause und diese stehen immer für Gefühle, aber auch die Bäume und Pflanzen sind hier beheimatet. All dies nährt uns, Bäume geben uns Sauerstoff, Pflanzen liefern uns das Essen, Kräuter sorgen für Heilung und Wasser spendet Leben. Wir lernen hier, dass Geben ein wichtiger Teil unseres Lebens ist – etwas von uns selbst geben – Zeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Hilfe usw. Die „Süden-Menschen“ können also Geberinnen sein.

Vielleicht hast du auch eine ganz besondere Beziehung zu Pflanzen oder Bäumen, vielleicht bist du gerne im Wald, auf Wiesen und Feldern oder in der Nähe von Gewässern unterwegs und holst dir hier Entspannung und Kraft.

Die Krafttiere für den Süden sind die Schlange und die Maus. Von der kleinen Maus können wir sehr viel lernen. Sie fordert dich auf genau hinzuschauen, in deine Tiefen vorzudringen – zu Situationen, die du noch nicht gelöst hast und sie hilft dir, diese aufzulösen. Die Maus muss ganz nah an die Dinge herangehen und fühlt durch ihre Schnurrbarthaare mehr als sie sieht. Es geht daher um Fühlen, Spüren, Berühren und Nähe.

Specht

Der erste Zyklus im Süden ist die Zeit der langen Tage, wir feiern Sommersonnenwende. Die Sonne hat ihren Höchststand erreicht und langsam geht es wieder bergab. So ist  zur Wintersonnenwende bereits der Keim des Lichtes in der Erde ruht, so trägt die Sommersonnenwende auch den Aspekt des Todes in sich, denn die Tage werden wieder kürzer. Wenn du in der Zeit zwischen dem 21. Juni und dem 21. Juli geboren bist, ist der Specht dein Totemtier. Der Specht hilft dir, deinen Lebenstraum zu finden und ihn zu verwirklichen, deiner Intuition zu folgen.

 

Deine Farbe ist Rosenrot, dein Stein der Rosenquarz und deine Pflanze die Heckenrose.

Und diese Farbe erinnert uns an die sanfte Liebe – und so ist der SSO auch der Ort der Geliebten. Sie hat ihre Zeit als Tochter, Jungfrau und Blutsschwester hinter sich gebracht und wird zur Geliebten. Auch hier geht es um geben und nehmen, was die Reife voraussetzt, so viel Selbstachtung zu haben um sich mit dem anderen zu verbinden ohne die eigene Identität zu verlieren. Es ist die Zeit des Feiern, die Hoch-Zeit oder der Hochzeiten – der Vollmond im Juni ist der Honigmond und die Vermählten verbringen ihren Honigmond (Honeymoon) oder Flitterwochen nach der Hochzeit. Es darf getanzt werden, alles ist im Überfluss da, die Natur beschenkt uns reichlich.

Die Göttin hat sich nun von der jugendlichen Frühlingsgöttin in die reife Frau verwandelt, die uns Fruchtbarkeit spendet und uns nährt. Und auch die Heilpflanzen entfalten ihre volle Kraft. Sie werden jetzt gesammelt, getrocknet und zu Salben, Ölen oder Gewürzen verarbeitet.

An vielen Orten wird am 21.06. das Sonnwendfeuer entzündet und ausgelassen gefeiert und getanzt. Die Schleier zur Anderswelt sind in dieser Nacht sehr dünn und hellfühlende, -sichtige Menschen können Kontakt mit dem Kleinen Volk der Elfen, Feen, Kobolde und Zwerge aufnehmen.

Deine Fragen zur Sommersonnenwende und zur Zeit der langen Tage könnten sein:

  • Was sind meine konkreten Pläne und Vorhaben?
  • Welche Keime habe ich dafür bereits in den Boden gelegt?
  • Was möchte ich ernten?
  • Was bin ich bereit dafür zu tun?
  • Was möchte ich gehen lassen? Wovon möchte ich mich verabschieden?

Genieße die wunderbare Zeit des Sommers 🙂

Wir sind alle verbunden.

 

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