Bitten

Bitte um das, was du möchtest im August…

Herausfinden, was du wirklich möchtest

In den sehr besinnlichen und ruhigen Rauhnächten 2017/2018 habe ich jeden Tag eine Karte aus den „Farben der Naturengel“ von Darsho M. Willing gezogen – für jeden Monat des neuen Jahres 2018. Im August „Bitte ich um das, was ich möchte“.

Es gibt viele Möglichkeiten, um das zu bitten, was du möchtest. Aber davor ist es wichtig herauszufinden, was du wirklich möchtest. Dieser August hat mir genau dieses Thema gezeigt – und zwar auf verschiedenen Ebenen, weil der August auch mein Geburtsmonat ist und ein ganz neuer und mein letzter Lebensabschnitt beginnt. So stellten sich für mich Fragen wie: Wo will ich wohnen? Wie will ich wohnen? Wie stelle ich mir meine berufliche Zukunft weiter vor? Wie möchte ich meine Freizeit gestalten? Was möchte ich noch lernen?

Vielleicht beschäftigen dich auch solche oder ähnliche Fragen und vielleicht bist auch du manchmal unsicher und weißt nicht so recht, was du wirklich willst.

Ich kann dir 6 hilfreiche Schritte für deinen Weg zeigen:

  1. Sammle Ideen
    Nimm dir zumindest eine Stunde Zeit, schaffe dir einen für dich angenehmen Raum. Du kannst eine Kerze anzünden, dir einen guten Tee zubereiten, räuchern, deine Helfer rufen (Krafttiere, Lehrer oder wer immer das sein mag) – sorge gut für dich! Schreibe auf ein Blatt Papier alle Punkte auf, die dir zu deinem Thema wichtig erscheinen – du öffnest damit das Feld für Ideen und Möglichkeiten. Zensiere dich nicht, auch wenn deine Ideen noch so unerreichbar oder verrückt klingen.  Du kannst zusätzlich noch deine Kreativität hinzuziehen und dein Blatt sehr bunt oder als Collage gestalten und aufhängen, wo du es jeden Tag gut sehen kannst. Lass deine Ideen für dich arbeiten, füge neue dazu und gib deinem Unterbewusstsein den Auftrag, sich damit zu beschäftigen.
  2. Sprich darüber
    Suche dir eine Person, die absolut ehrlich zu dir ist – eine Freundin, die dir nur „nach dem Mund redet“, in ihrem Denken sehr eingefahren und begrenzt ist oder dir ihre eigene Meinung aufzwingen will, ist nicht sehr hilfreich. Sprich deine Ideen und Visionen aus, denn durch das Aussprechen gewinnen sie zusätzlich Kraft. Nimm wahr, wie es sich anfühlt, wenn du alle Möglichkeiten aussprichst. Wenn du Feedback oder weitere Ideen möchtest, dann bitte darum. Denke jedoch daran, dass du selbst entscheidest, was davon du in den „Papierkorb“ wirfst und was davon auf deine Liste kommt. Wenn dich Menschen „mit Rat schlagen“ – höre zu (es könnte immer etwas für dich dabei sein), aber lass dich nicht von deinem Weg abbringen.
  3. Stelle dir Fragen
    Wenn du nicht weißt, was du möchtest, dann frage dich zunächst, was du NICHT möchtest. Diese Fragen können wir meist viel schneller und umfangreicher beantworten. Wenn du Antworten darauf gefunden hast, kehre sie einfach um – und schon hast du einige Antworten, was du statt dessen wirklich möchtest.Zusätzlich kannst du dir auch noch folgende Fragen stellen:- Wenn ich alle Ressourcen (Geld, Ausbildung…) zur Verfügung hätte, was würde ich dann tun?
    – Was möchte ich in meinem Leben unbedingt noch machen? (Bucket-List)
    – Welche Tätigkeiten/Menschen geben mir Kraft/rauben mir Energie?
    – Welche Träume hatte ich als Kind/Jugendliche?
    – Was davon habe ich verwirklicht?
    – Welche Frauen bewundere ich und was machen sie?
    – Was kann ich mir aus meinem Leben nicht wegdenken – was brauche ich unbedingt? (Musik, Bücher, Natur…)
    – Was sagen andere über mich?
  4. Gehe in die Stille
    Nimm dir eine Auszeit – das können einige Tage sein oder ein längerer Spaziergang in der Natur. Spüre in dich hinein, welche Werte sind dir wichtig, was brauchst du, um glücklich zu sein…? Du allein weißt, was gut für dich ist – vertraue deinen Gefühlen und deiner Intuition.  Ich bin sicher, auch du hast schon oft gesagt „Ich habe es gewusst“, „Ich habe es gleich geahnt“, „Ich habe es gespürt“… Denke nach, wie oft du damit richtig lagst – warum sollte es diesmal anders sein?
  5. Probiere Neues aus
    Dein Selbstbewusstsein steigt, wenn du es wagst, über deine Grenzen hinauszugehen. Schon ein kleiner Schritt ist sehr hilfreich. Du musst nicht gleich eine Weltreise antreten oder deinen Job kündigen. Mache etwas, was du noch nie gemacht hast – buche eine Kurzreise in die Gegend, in der du vielleicht leben möchtest, besuche ein Seminar zum Thema, das du umsetzen möchtest, schreibe ein Gedicht und lese es deinen Freundinnen vor… Nur so kannst du erspüren, was gut für dich ist.
  6. Entscheide dich
    Du kannst natürlich noch eine +/-Liste erstellen, aber dann entscheide dich! Frage dich immer: „Was ist das Schlimmste, das mir passieren kann?“ Erst wenn du ins Handeln kommst, kannst du sehen, ob dein Weg der „richtige“ ist. Und wenn nicht, dann nimm einen anderen Weg. Umwege erhöhen die Ortskenntnis heißt es so schön.

Und dann kannst du um das bitten, was du möchtest! Denn je klarer du deine Bitte formulierst, desto eher wird sie sich manifestieren können. Achte beim Formulieren deiner Bitte immer darauf, dass du sie laut und deutlich aussprichst und abschließt mit : „….das oder etwas Besseres geschieht jetzt zu meinem Wohl und zum Wohl aller Beteiligten“.

Ich wünsche dir viel Spaß auf deinem Weg zu dir!

Mitakuye Oyasin

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