Kwan Yin

Der Tag der unschuldigen Kinder und Kwan Yin

Am 28.12. ist der Tag der unschuldigen Kinder – in unserer Tradition wissen wir, dass König Herodes angeblich alle neu geborenen männlichen Kinder töten ließ, um den angekündigten König Israels zu beseitigen. Solche Berichte über Kindestötungen kennen wir von Moses und auch im griechischen und hinduistischen Götterhimmel waren Väter und Onkel nicht immer zimperlich.

Ich möchte all diese Gräueltaten nicht kommentieren und diesen Tag der Göttin des Mitgefühls – Kwan Shai Yin – widmen. Ihr Name bedeutet „die das Weinen der Menschen wahrnimmt“ und sie hat wahrlich genug wahrzunehmen.

Kwan Yin hat den ewigen Kreislauf der Reinkarnationen überwunden und ist frei von Karma. Dennoch kommt sie freiwillig immer wieder, und zwar so lange, bis alle Wesen die Erleuchtung gefunden haben.

Mitgefühl umfasst, im Gegensatz zu Mitleid auch die Mitfreude. Und daher ist Kwan Yin immer für uns da, in den schlimmsten Stunden unseres Lebens, aber auch, wenn wir uns an etwas erfreuen. Ruhe und Gelassenheit strahlt sie aus und schenkt uns Heilung auf allen Ebenen. Und sie braucht keine Zeremonien und Anbetungen. Es genügt, wenn wir sie um Hilfe bitten.

Heute verhungern Millionen Kinder, werden missbraucht, sterben durch schwere körperliche Arbeit, sind Opfer von Kriegen.

Welche Botschaften und Fragen hat Kwan Yin für dich?

Welches Mitgefühl bringst du diesen Kindern entgegen?
Welche kleinen Änderungen kannst du in deinem Verhalten vornehmen, die für diese Kinder vielleicht eine große Wirkung haben?
Mitgefühl heißt auch, Freude zu teilen – wie teilst du deine Freude?
Kannst du um Hilfe bitten?

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.