Saat

Saia – Beschützerin der Saat

Wir haben gerührt, Entscheidungen getroffen, unsere Tatkraft gestärkt. Heute hilft uns Saia, die Beschützerin der Saat, des gesäten und des keimenden Getreides. Im übertragenen Sinn ist Saia also für all das zuständig, was noch nicht reif ist.

Es geht also um Ideen, keimende Projekte und Wünsche. Die absolute Ruhezeit von Pflanzen findet im November und Dezember statt. Genau zur Wintersonnenwende, wenn das Licht wieder kehrt, beginnen die Säfte von den Wurzeln wieder nach oben zu steigen. Und auch wenn alles noch von Schnee und Eis bedeckt ist, tut sich unterirdisch sehr viel.

Gerade in diesem Stadium brauchen die zarten Pflänzchen unter der Erde – oder deine Ideen und Visionen in deiner Gedankenwelt Ruhe und Dunkelheit, damit sie sich entwickeln können. Du kannst also deine Visionen mit liebevollen Gedanken „bewässern“ und sie noch ein bisschen ruhen lassen.

Die Botschaften und Fragen der Saia an dich:

  • Auch etwas, das man noch nicht sieht, kann da und schon sehr lebendig sein.
  • Behüte und beschütze das Zarte, Heranwachsende.
  • Lass das, was noch nicht an der Oberfläche ist, ruhen und sich entwickeln.
  • Was keimt in dir?
  • Was soll erblühe und reifen?
  • Wie nährst du deine Saat?

Und wer könnte dir bessere Unterstützung bei der Beantwortung dieser Fragen geben, als ein Baum? Bäume sind wunderbare Ratgeber und sehr gute Freunde. Sie stehen aufrecht wie wir, helfen uns bei der „Erdung“, was sie durch ihre Wurzeln sehr gut können und strecken ihre Äste nach oben, wie Fühler. Gehe in die Natur und finde einen Baum, nimm Kontakt mit ihm auf. Berühre ganz sanft seine Rinde, streiche über die Oberfläche, sprich mit ihm. Wenn er bereit ist, umarme ihn und lege deine Stirn an seinen Stamm (so mache ich das immer). Dann stelle deine Fragen und sei gespannt, welche Antworten du bekommst. Das können auch Bilder, Filme oder Farben sein, geometrische Formen usw. Lass dich überraschen…

Mitakuye Oyasin

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